Sportaktivitäten - nein danke!
Sportaktivitäten…
…das ist ja immer so eine Sache. In unserer heutigen Zeit will ja jeder immer besonders gesund, fit und aktiv sein – Sportaktivitäten gehören einfach dazu, zumindest behauptet das jeder. Wenn sie irgendwo Ihre Hobbys angeben sollen, schreibt wohl jeder Zweite was von Sportaktivitäten: Joggen, Schwimmen, Rad fahren – sportlich sportlich! Das lustige daran ist eigentlich, das jeder Zweite dieser Sportaktivitäten-ich-liebe-sie-Schreier ein totaler Sportmuffel ist: Rad eingestaubt, nicht mal wissen, wo das nächste Schwimmbad ist und Turnschuhe schon 3 Nummern zu klein, weil sie das letzte Mal im Schulsport aufgetragen wurden.
Ja, Schulsport, das waren auch noch Zeiten! Zeiten der kollektiven Sportaktivitäten. Jeden Montag Morgen Antritt zum gemeinsamen Sporteln: Die Sportaktivitäten erstreckten sich hier im zarten Grundschulalter noch über solche Bereiche wie Kletterstange, Bockspringen und Ballweitwurf. In der weiterführenden Schule wurden die Sportaktivitäten dann wie der Rest des Lehrplans ausgebaut… bis hin zum 1000 Meter Lauf („Wie lang isn noch?“) oder Judo („Komm nur her, ich zeig dir, was ne Harke is!“). Bei solchen Sportaktivitäten kann man durchaus ins Schwitzen kommen. Obwohl mir da spontan andere Sportaktivitäten einfallen, bei denen das noch mehr der Fall ist… hm, doch, kann man durchaus Sportaktivitäten nennen… Aber gut, zurück zum Thema.
Ich gebe es ja zu, ich bin kein Fan von Sportaktivitäten. Der Schulsport hat mich da geprägt. Und ja, ich stehe dazu: Sportaktivitäten – nein danke! Wenn mich jemand nach meinen ganz persönlichen Lieblings-Sportaktivitäten fragt, gebe ich das auch offen zu. Ich kann mir am baldigen Kollaps, den so manche dieser Sportaktivitäten nach sich zieht, einfach nichts abgewinnen. Abmatten kann man auch anders!
In diesem Sinne: Immer schön (un)sportlich bleiben!
Hier geht es zur Auswertung unseres Tests: Latent Semantische Optimierung

