kurzer Twitter vom Arbeitsplatz

Twitter Anfang

1. die eine kommt nicht klar mit Ihrem Topf .. und löffelt da 15 Minuten an 100 ml
2. die andere steht am Fenster und wundert sich einen zurecht
3. der neben mir hört irgendwas und meint dazu rappen zu müssen und paar Scheiben zu drehen

Twitter Ende

Fliegen, Fliegen, Fliegen

Ich hab die letzten Tage überlegt, wo es diesen Sommer in den Urlaub hingehen soll. Aus nostalgischen Gründen zieht es mich immer dort hin, wo ich länger im Ausland gewohnt hab. Also stehen bei mir gerade Dublin und Barcelona ganz hoch im Kurs, aber auch Stockholm und Kopenhagen würde ich gerne wiedersehen. Da ich dieses Jahr keine Lust hab wieder mit dem Auto zu verreisen, will ich zur Abwechslung mal wieder fliegen.

In den letzten Jahren bin ich eigentlich immer ganz gut mit Air Berlin weggekommen, aber die sind mir mittlerweile zu teuer. Deshalb hab ich mich im Netz mal umgeschaut, was noch so alles in der Luft unterwegs ist. Dabei bin ich auf verschiedene Portale wie Flug.de oder Megaflieger.de gestoßen. Ersteres sieht leider so aus, als ob es einem nur einen Flug andrehen will um jeden Preis. Wenn ich wo hin fliege, will ich ja schließlich auch ein paar Länder und Städteinformationen haben. Die sind dort aber eher sehr spärlich. Bei letzterem findet man zwar Infos, die man haben will (fast), allerdings würde ich persönlich dort nicht versuchen einen Flug zu buchen, weil die Buchungsstrecke sehr abenteuerlich aussieht. Auch Ticketpoint.de und Expedia.de konnten mich nicht wirklich überzeugen. Jedes Portal hat so seine Vor- und Nachteile. Letztendlich habe ich mit Fluege.de eine gesunde Mischung aus allem gefunden.

Dort findet man alle Länder- und Städteinformationen übersichtlich in einer Liste aufgeführt. Wenn man sich die Infos anruft, hat man neben der Beschreibung auch alle weiteren Informationen, die man benötigt, wie zum Beispiel welche Airlines von welchen Flughäfen das Ziel anfliegen, sowie Airlinebewertungen und auch Angebote. Ähnlich wie die Länder und Städteinformationen findet man auch eine übersichtliche Darstellung aller Airlines, Flugrouten und Flughäfen. Vor allem die Flughafenbeschreibungen sind sehr ausführlich. Einen großen Pluspunkt bekommt von mir auch Design der Seite. Angenehmes Blau und Orange, keine grellen, blitzenden und blinkenden Buttons, die einen am liebsten wieder ausreißen lassen.

Ich hab also mal nach einem Flug von München nach Barcelona, einem Flug von Frankfurt nach Barcelona, einem Flug von Frankfurt nach Dublin und einem Flug von Berlin nach Dublin geschaut und natürlich mit Rückflugticket. Außerdem hab ich die Flugrouten Frankfurt – Stockholm und München – Kopenhagen gecheckt. Die besten Angebote nach Dublin gibt es bei bei Ryan Air und Aer Lingus. Nach Barcelona kommt man am besten mit Lufthansa und Spanair. Stockholm und Kopenhagen fliegen Swiss, Scandinavian Airlines und KLM Royal Dutch Airlines an.

Ein nettes Feature ist der Newsbereich von Fluege.de wo man Airline News, Flughafen Infos, Preise & Angebote und alles rund ums Flugrecht erfahren kann, alles immer brandaktuell. Ins Auge gestochen ist mir vor allem, dass es unter den Kunden eine Airline-Kundenumfrage gab, die positive und negative Aspekte gegeneinander aufwiegt. Getestet wurden Tuifly, Swiss, Ryanair, Iberia Airlines, Lufthansa, Germanwings, Condor, Air Berlin und Air France.

So nun hab ich eigentlich alle Infos die ich haben wollte und sogar noch ein bisschen mehr, nun muss ich mich eigentlich nur noch entscheiden…

Autos, Kurven und möglichst viel nackte Haut

Sex sells Autos!

Ich habe durch Zufall ein Google-Tool entdeckt, dass ich so noch nicht kannte. Mit dem Google-Ad-Planner kann man hinter die Kulissen schauen und erfahren, wie der typische Benutzer einer Website so aussieht: Geschlecht, Alter, Haushaltseinkommen, Kinder im Haushalt und Bildungsstand. All das glaubt Google zu kennen. Woher die Daten kommen … Ich möchte es mir lieber gar nicht ausmalen, was Google als Datenkrake so alles sammelt, matcht und in Verläufen darstellt. Da springt sonst sofort meine Paranoia an!

Aber meine Neugierde kennt nunmal keine Grenzen, deswegen habe ich mir doch gleich mal ein paar Autoportale wie Autoscout24, Mobile.de oder Auto.de angeschaut. Und was musste ich feststellen? Alle Klischees sind wieder einmal bestätigt worden. Der typische Autoportal-Gucker ist männlich (ca. 64 % + X), die größte Gruppe ist zwischen 35 und 44 Jahre alt (um die 30 %) und hat ein Jahreseinkommen von ca. 36.000 bis 54.000 €. Meist mehr als 75 % der Besucher haben keine Kinder.

Soviel erstmal zur Statistik.

Manchmal bedarf es nur eines kleinen Anstoßes, um den Stein der Erkenntnis ins Rollen zu bringen. Aber schlagartig wurde mir klar, warum die Automobilbranche so oft auf die Verkaufsunterstützung von nackter Haut und tollen Kurven setzt. Jaja … ich bin halt eine Frau … für uns ist manches nicht immer so offensichtlich. Aber ich möchte festhalten, dass ich nicht blond bin!

Mit den so geöffneten Augen sind mir in letzter Zeit ein paar Artikel auf dem Auto.de-Blog aufgefallen. Beispielsweise fand dort eine Werbeaktion von Peugeot Erwähnung: 308 Nackte als Werbung für den Peugeot 308 Coupé Cabriolet in London. Selbst die Formel 1 braucht Kurven-Tuning - Katie Price, der Mutter aller Boxenluder, sei Dank. Das aktuelle Boxenluder heißt - falls man das mal in einem Kreuzworträtsel braucht - Jessiqa Pace, das Martini Model, das das Formel 1-Rennen in Monaco aufmischte. Wer nun die Königsdisziplin des Kurventunings kennen lernen möchte, der muss im Internet einfach mal nach dem Stichwort “Auto Wallpaper” googeln.
Dort sieht man nicht nur coole Schlitten sondern sehr oft auch noch passende heiße Kurven, die sich gekonnt vor oder auf dem Auto räkeln - je nach Fantasie des Grafikers mal mit mehr Stoff und mal mit weniger Stoff an. Diesen Augenschmaus gibt es auch bei den Auto.de-Wallpapern, die unter dem Motto stehen “Pimp your PC - neue Bildschirmhintergründe braucht das Volk!“.

In diesem Sinne: Frohes Gucken!

Sonden zum Mond - how come?

Dieser Post ist meine subjektive Meinung. Mir wurden einige Links zu interessanten Beiträgen dargeboten, die ich aber nicht lesen wollte.

MondHeute habe ich etwas sehr interessantes erfahren: Unsere lieben Freunde vom überm großen Teich (nein, eigentlich mag ich die Amis doch sehr) haben etwas Neues in petto. Nicht nur, dass ihr Präsident widerlegte, dass er keiner Fliege etwas zu Leide tun kann, etwas viel spektakuläreres: Die USA, ähm NASA, schickt 2 Sonden zum Mond.

An sich ne feine Sache. Nun frage ich mich jedoch: Wieso schicken die jetzt nur 2 Sonden da hoch, wo doch schon der Neil da oben war (und wars nicht auch noch ein Hund? ach nee, der war ja nur im Weltall, danke MandyFly). 2 läppische Sonden, wo wir doch eigentlich schon längst alle auf dem Mond Urlaub machen könnten. So wie die Weltraumreisen, die jetzt schon überall feil geboten werden (naja, wenn mans hat… kann man neben 840€ Schuhen auch noch ne Weltraumreise buchen).

Okay, das wirft mal wieder eine leidige Diskussion auf. Oder eine lustige, je nachdem, wer grad mithört.

1. War der Neil Armstrong eigentlich wirklich auf dem Mond?

2. Warum weht die Flagge?

3. Warum war seit fast 40 Jahren keiner mehr dort oben? Proben werden doch immer gern gesammelt.

4. Warum gerade jetzt? Weil die Russen auch auf den Mond wollen und die Amis schnell ne Fahne da hoch bringen müssen?

Da ergibt sich eine neue spannende Frage: Wenn doch mal jemand auf dem Mond landet und die Fahne ist wirklich nicht da, welche Ausrede wird dann hervorgeholt?

Der Wind hat sie weggeweht? (Gibt da nämlich so viel von dort oben.)

Sie wurde vom Sand begraben? (Hat sich ein riesiger Berg angehäuft und die Fahne einfach so versteckt… sry guys.)

Sie wurde in ein schwarzes Loch gezogen? (Hat sich so’n riesiger Krater auf dem Mond aufgetan und die Fahne einfach eingesaugt.)

Ja, da gibt es verschiedene Ansätze. Aber ich schätze, die Aussage, die wir präsentiert bekommen werden, wird noch um einiges schärfer sein. Eine Erklärung, die mir in meinen kühnsten Träumen nie einfallen würde. Ich bin gespannt!

Unbezahlbar…

Eintritt Festivalgelände: 55 €
2 Flaschen Vodka: 16 €
1 Kasten Bier:  12 €
Merken, wann man genug hat: Unbezahlbar!
Priceless

Priceless

Urlaubstipp goldener Westen

Der Westen ist dass, was früher mal das gute Deutschland war (die 16 heutigen Bundesländer minus Dunkeldeutschland). Der behagliche rheinische Kapitalismus ist der Globalisierung (Bananen werden nicht mehr nur von West nach West, sondern  auch von West nach Ost gehandelt) zum Opfer gefallen. Seit nunmehr zwanzig Jahren können Bürger der ehemaligen SBZ diesen Wandel verfolgen. Vom Wert, den heute die 100 DM Begrüßungsgeld hätten, kann man sich heute im Westen nicht mehr viel kaufen. Inzwischen werden hier sogar Banken und Unternehmen verstaatlicht. Dabei war man doch im Osten froh darüber, davon abgekommen zu sein (glauben zumindest die Westler). Berufstätigkeit der Frauen und Kinderbetreuung hinken weit hinter Ostverhältnissen her. Wer in den Westen fährt, braucht keinen kostspieligen Urlaub zu machen. Wozu nach Polen, Russland oder in die Türkei fliegen, wenn man zum Kennenlernen deren Kultur auch die deutschen Stadtrandgebiete aufsuchen kann? Nehmen Sie ein Wörterbuch der Mundarten mit, falls Ihr Weg Sie nach Bayern oder andere Regionen mit Dialekt führt.

Retourkutsche

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Es gibt Tage da sollte man sich einfach revanchieren ;)

Urlaubstipp Finsterer Osten

Das Gebiet des Finsteren Ostens umfasst die deutschen Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und dem Osten von Berlin, welche vor 1990 dem Staatsgebiet der DDR (Deutsche Demokratische Republik) angehörten. Nach dem Mauerfall 1989 und dem Ende der real-sozialistischen Diktatur konnten nun auch erstmals Bundesbürger aus dem imperialistisch-kapitalistisch geprägten Raum den Finsteren Osten bereisen.

Nicht nur Parteifreunde und Freikörperkultur Anhänger lieben z.B. die schöne Ostsee, sondern auch die Kampfgenossen aus den ehemaligen sozialistischen Bruderstaaten (UDSSR) der ehemaligen DDR. Doch neben Strand und Wasser hat der Finstere Osten einiges an schöner sozialistischer Baukunst und hübschen Kriegsmahnmälern zu bieten. Wer es besonders trostlos liebt, der sollte Urlaub in Chemnitz (ehemals Karl-Marx-Stadt) machen, der Hauptstadt des Finsteren Ostens und einer der schönsten Urlaubstipps der auf allen Karten ausgegrauten Region.

Schon am Ortseingang strahlen den Besucher die wundervoll grauen Plattenbauten an. Mehr dieser praktisch-neosozialistisch geprägten Arbeiterschließfächer findet man in den Randbezirken von Cottbus, Dresden und Leipzig. Wem der Trubel der modernen Zeit, die nach mittlerweile 20 Jahren langsam Einzug in die Großstädte gehalten hat, zuviel ist, dem seien die dörflichen Gegenden rund um die Mark Brandenburg und Kleinstädte ans Herz gelegt. Im Charme der 60er ersticken so schillernd graue Städte wie Alsleben, Aschersleben und Bitterfeld.

Urlaubstipp Platte De Luxe

Urlaubstipp Platte De Luxe

Wenn es mal raus ins Grüne gehen soll, dann stehen dem Besucher eine Vielzahl an Naturgebieten, wie die sich im Norden befindenden und eiszeitlich geformten Moränenlandschaften und eine Vielzahl an Baggerseen. Zahlreiche Aktivurlauber bereisen den Finsteren Osten vorzugsweise am 1. Mai, um die Errungenschaften der Arbeiterklasse feierlich zu begehen und sich mit dem voranschreitenden Modernismus kritisch-subversiv auseinander zusetzen.

Haben Sie Lust bekommen, eine Reise in den Finsteren Osten zu unternehmen? Dann sind noch einige Informationen für Sie wichtig. In Dunkeldeutschland spricht man Ostdeutsch, mit den Unterdialekten Sächsisch, Berlinerisch und Anhaltinisch. Doch auch mit Russisch treffen Sie hier auf offene Ohren und Herzen. Die örtlichen Touristenführer erkennen Sie ganz leicht an ihren kurzhaarigen Frisuren, sowie den Jacken der Marke „Bomber“, die Ihnen gerne offen und zuvorkommend alle Fragen zu den örtlichen Gegebenheiten beantworten.

In diesem Sinne: Vorwärts immer - rückwärts nimmer!

Urlaubstipp Karl-Marx-Stadt

Urlaubstipp Karl-Marx-Stadt