Kurioses von den Straßen

So, in meiner Artikelwatchlist sind drei kuriose Meldungen aufgelaufen, die eigentlich etwas fürs Blog sind. Deswegen folgen Sie hier in loser Aufzählung.

1. Abschleppwagen fährt in Swimmingpool - zwei Handys sind schuld.

Gleichzeitiges Telefonieren und SMSen brachte dem Fahrer eines Abschleppwagens in den USA ein unfreiwilliges Bad ein. Durch ein leichtes Aufmerksamkeitsdefizit - verursacht durch die “kleine Ablenkung” zwei Handys bedienen zu müssen - rammte der Chevrolet-LKW ein anderes Auto, durchbrach einen Zaun, schrammte an einem Haus entlang und beendete schließlich die Abschleppfahrt in einem Swimmingpool in Lockworth (Bundesstaat New York). Einen zusätzlichen Unfallwagen hatte er darüber hinaus noch huckepack. An ihm entstand kein weiterer Schaden.

Trotz allem ging der Unfall für die Beteiligten relativ glimpflich aus. Die Fahrerin des gerammten Autos erlitt lediglich eine leichte Kopfverletzung. Ihre kleine Nichte kam mit Schrammen davon.

Die Polizei knöpfte sich den 25jährigen Fahrer jedoch ordnetlich vor. Er wird angezeigt wegen rücksichtslosem Fahren, Telefonieren am Steuer und zu dichtem Auffahren. 3 Dinge auf einmal - sowas gibt’s sonst nur in Kinderüberraschung! ;-)

Quelle:
Spiegel.de (31.07.2009): Mit zwei Handys am Steuer: Abschleppwagen landet im Swimmingpool


2. Polizisten liefern sich heiße Verfolgungsjagd - mit einem angetüdelten Rollstuhlfahrer

Ein betrunkener Rollstuhlfahrer sorgte in Bielefeld für Aufregung. Der 44jährige Fahrer war den Beamten schon mehrfach wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgefallen. Und als er den Beamten mal wieder über den Weg fuhr, wollten diese eine Standardkontrolle machen.
Doch da hatten die Polizisten die Rechnung ohne den Rolli-Fahrer gemacht. Dieser bog flugs auf den Fußgängerweg ab und gab Gas. Einem fixen Beamten gelang es noch, sich am Rollstuhl festzuhalten. Doch der “Krankenfahrtstuhl-Fahrer” gab Gas und vollzog heftige Lenkbewegung. Bei Tempo 25 (!!! wusste gar nicht, dass diese Gefährte solche Geschwindigkeiten erreichen können. Wird wohl getunt und tiefergelegt gewesen sein!) wurde der Polizist buchstäblich “abgeschüttelt”, da zusätzlich auch noch der Gepäckkoffer “abgeworfen” wurde. James Bond lässt grüßen! Der Polizist landete unsanft auf dem Bielefelder Asphalt.

Für den Rollstuhlfahrer hatte die Sache dennoch kein Happy-End. Da die Polizisten seine Adresse kannten, wurde er kurzerhand dort festgenommen, um eine Blutprobe abnehmen zu lassen. Diese ergab wohl etwas mehr als maximal erlaubten 0,5 Promille. Jedenfalls ist es dem Rolli-Fahrer jetzt vorerst verboten, einen Elektro-Rollstuhl zu steuern.

Quelle:
Spiegel.de (05.08.2009): Bei Tempo 25 : Polizisten jagen betrunkenen Rollstuhlfahrer


3. Ich glaub, mich tritt ein Pferd …

So oder so ähnlich muss es einem israelischen Autofahrer durch den Kopf geschossen sein, als ihm mitten auf der Fahrbahn mehrere Pferde entgekamen. Denn auf einer israelischen Autobahn sind buchstäblich die Pferde durchgegangen. Vielleicht wollten Sie auch einfach nur eine kleine Spritztour machen. Allerdings waren die Tiere als “Geister”-Galoppierer - nämlich entgegen der Fahrbahn - unterwegs.

Zwei Pferden gelang es noch dem Auto auszuweichen. Das dritte - wohl besonders ungestüm - wollte mit einem beherzten Satz über das Auto springen. Doch es gelang ihm nicht. Vielmehr landete das Ross in der Frontscheibe. Es schlitterte über das Auto drüber und galopppierte am Ende unverletzt weiter. Auch der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Lediglich die Windschutzscheibe war hinüber.

Quelle:
Shortnews.de (05.08.2009): Wildpferd sprang in fahrendes Auto - Pferd und Fahrer wohl auf

Kommentar hinterlassen