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Von Spatzen und Harley-Fahrern

Mit 170 Sachen heizt ein Harleyfahrer über die Landstraße. Wrroahm! Und weg war er. Plötzlich fliegt ein kleiner, unschuldiger Spatz auf ihn zu.
Obwohl der Harley-Fahrer noch versucht auszuweichen, misslingt das Vorhaben. Der Spatz prallt voll gegen die Harley.

Im Rückspiegel sieht der Motorradfahrer, wie das kleine Vögelchen auf die Straße plumpst, bis an den Straßenrand rutscht und auf dem Rücken liegen bleibt - alle Viere von sich gestreckt.

Den Spatz hat die Harley voll erwischt

Den Harley-Fahrer packt das schlechte Gewissen. Er hält an, läuft zurück zu dem bewusstlosen Tier und beschließt es mit nach Hause zu nehmen, um den Vogel dort gesund zu pflegen. Um seinen Schaden wieder gut zu machen, fährt er zur nächsten Zooohandlung, kauft einen Käfig und legt den Spatz vorsichtig hinein. Damit es dem kleinen Vogel an nichts mangelt, stellt er ihm noch ein wenig Brot und eine Schale Wasser in den Käfig. Dann geht er auf Arbeit.

Der kleine Spatz erwacht erst am nächsten Morgen. Er sieht die Gitterstäbe, das Wasser und das Brot. So langsam dämmert dem gefiederten Tierchen, was passiert sein muss. Tränen steigen ihm in die Augen. Er sackt in sich zusammen und vergräbt seinen Kopf zwischen den Flügeln. “Oh je, oh je!” jammert der Spatz. “Was habe ich nur getan? Ich wollte doch nicht den Harley-Fahrer umbringen!”

Das Kanzleramt hat einen Dachschaden!

Wir Bürger haben es insgeheim schon lange gewusst. Nach den politischen Querelen der letzten Wochen war das eigentlich so klar wie Kloßbrühe. Das Kanzleramt ist nicht ganz dicht! Doch nun ist es amtlich! Verkündet via Bundesanzeiger BILD! Dort steht in großen Lettern zu lesen: “Nicht ganz dicht : Im Kanzleramt regnet es rein!

Da bekommt der Spitzname des Baues (Waschmaschine) doch eine ganz neue Bedeutung. So mancher nicht ganz blütenreinen Weste wurde hier die Persil-Absolution erteilt (Stichwort: Geburtstagsfeier Josef Ackermann). Doch derzeit laufen zu viele Blaumänner durch die Gegend. Die Handwerker versuchen zwar den Murks zu beheben, doch haben sie eine Stelle abgedichtet, tut sich schon das nächste Loch auf. (Ähm … rede ich hier jetzt vom Gebäude? Oder vom Staatshaushalt? Oder von beidem? Tja, das liegt ganz im Sinne interpretierenden Betrachters!).

Karrikatur Ist all das mit ein Grund für die tiefhängenden Sorgenfalten der Kanzlerin in diesen Tagen?

Immerhin hat die von den Stararchitekten Axel Schultes und Charlotte Frank designte Hütte bis zu ihrer Fertigstellung im Jahre 2001 230 Millionen Euro gekostet. Seitdem kam nochmals ein nettes Sümmchen an Reparaturkosten hinzu. Und wer zahlt am Ende die Zeche? Blöde Frage: Der, der immer zahlt - der Steuerzahler natürlich! Denn die Gewährleistungsfrist ist nach 5 Jahren abgelaufen und für die bis dahin nicht monierten Schäden wird keine Haftung übernommen. Ob’s in dieser Hinsicht demnächst eine Gesetzesänderung gibt? Die externen Anwaltskanzleien, die heutzutage unsere Gesetze schreiben, werden sich die Hände reiben …

… Fortsetzung folgt … am Donnerstag Abend auf dem BR. Codewort: Tilt!

Quelle:

  • BILD.de (08.12.2009): Nur zehn Jahre nach dem Umzug : Im Kanzleramt regnet es rein!
  • BILD.de (03.04.2009): Geheim-Bericht der Regierung dokumentiert Schäden in Millionenhöhe : Die Bundes-Schrott-Bauten
  • BILD.de (28.06.2009): Berlin intern von Hugo Müller-Vogg : Geburtstagsfeier von Josef Ackermann im Kanzleramt
  • BILD:de (12.08.2009): Karl-Theodor zu Guttenberg : Bundesregierung und Wirtschaftsministerium kaufen Gesetzentwürfe bei externen Anwälten ein

Gedankenexperiment

Ich möchte heute ein kleines Gedankenexperiment wagen. Um Dich zunächst komplett auf die falsche Spur zu bringen, musst Du die alte Wer wird Millionär-Frage beantworten:

Wie heißt das Sprichwort korrekt: In dubio …
a.) prosecco.
b.) pro reo.
c.) pro SEO.
d.) pro ratio.

Nun stell Dir vor, Du fährst mit dem Auto schön gemütlich über die Landstraße. Es ist ein herrlicher Tag, eine schöne Landschaft. Bald ist Sonnenuntergang. Du genießt das lässige Cruisen und fährst deswegen vorbildlich und hältst konstant die Richt-Geschwindigkeit ein.
Plötzlich kommst Du an einen Abschnitt, wo sich zu Deiner Linken ein Abhang auftut. Der Abgrund ist wahnsinnig tief. Zu allem Übel fährt auf der rechten Seite jetzt auch ein Feuerwehrauto auf gleicher Höhe. Es hat die gleiche Geschwindigkeit wie Du. Du konzentrierst Dich auf die Straße vor Dir. Da taucht ein Schwein auf und gallopiert vor Dir her. Das Schwein ist ebenfalls überdimensioniert, sodass Du da nicht einfach vorbei kommst. Mit einem verwegenen Grinsen im Gesicht denkst Du Dir “Das gäbe einen netten Schinken”. Um Dich zu vergewissern, dass die “Luft rein ist”, schaust Du in den Rückspiegel. Da siehst Du den Dich verfolgenden Hubschrauber. Er ist auf Bodenhöhe - scheinbar jederzeit bereit eine Cruise Misile abzuschießen. Auch der Hubschrauber hat die gleiche Geschwindigkeit wie Du.

So, bevor ich die alles entscheidende Frage stelle, lass uns die Situation noch einmal kurz rekapitulieren. Du bist zwischen einem Abhang, einem Feuerwehrauto, einem galoppierenden Schwein sowie einem schussbereiten Hubschrauber eingeklemmt. Die Situation ist gefährlich. Die Aussichten hoffnungslos. Du drehst das Radio lauter. Sie spielen die Titelmusik aus “Spiel mir das Lied vom Tod”. Mit Deinem “treuen Gefährten” reitest Du als alter Aspahltcowboy in den Sonnenuntergang …

WAS MACHST DU, UM DEINEN KOPF AUS DER SCHLINGE ZU ZIEHEN?

Möglichkeit 1: Du stellst den Tempomat auf die Richtgeschwindigkeit ein, checkst schnell die Lage (es geht die nächsten Kilometer schnurgerade aus.), blockierst das Lenkrad und kletterst in Knight Rider-Manier aufs Autodach. Mutig, den Abgrund ignorierend, springst Du mit einem Satz, der James Bond alle Ehre gemacht hätte, auf das Feuerwehrauto, fährst dort die Feuerwehrleiter aus und grätschst damit in die Rotorblätter des Hubschraubers. Dieser dreht sich einmal um die eigene Achse und stürzt ab. Vom Absturzkrach aufgeschreckt, dreht sich das Schwein panisch um, vergaloppiert sich, wird von Deinem Auto erfasst und stürzt laut quiekend in den Abgrund. ”Mission accomplished!” Du salutierst und klopfst Dir auf die eigene Schulter! Mittlerweile zum Stuntman gereift, kletterst Du zurück ins Auto, machst den Tempomat aus und gibst Gas.

Möglichkeit 2: Du steigst vom Kinderkarussel auf dem Weihnachtsmarkt und schwörst Dir: “Nie wieder Glühwein in Kombination mit ‘Original Omas Weihnachtspunsch’ und Eierlikör!”

In diesem Sinne … Eine schöne Adventszeit und besinnliche Weihnachtsmarkt-Besuche, die in Erinnerung bleiben ;-)

PS: Wer noch keine passenden Weihnachtsgeschenke gefunden hat, versucht doch Euer Glück mal bei den diversen Weihnachtskalender-Gewinnspielen im Netz. An Möglichkeiten mangelt es nicht. z. B. hier, hier oder hier.

Real Kanojo?!

Wat’n dat?! Noch nie gehört?!

Bis vor kurzem hat Schatti die Gute-Laune-Butze jeden Morgen mit einer netten, kleinen Weisheit beglückt, die er sich vom Auto.de-Girl des Tages “mopste”. Eine kleine Kostprobe gefällig?
Büdde schön: “Der Balkon von Clara ist gut bestückt. Da fehlt nur noch eine gut gebaute Gießkanne, um die die großen Blümchen zu beglücken.” Oder “Sabrina läßt an ihr verstopftes Rohr nur Fachmänner, die sehr gut ausgestattet sind. Dazu gehören auch flinke Hände und biegsames Zungenwerk.
Mhmm! Die Sprüche sind so flach, dass sie fast schon wieder Tiefgang haben.
(Zu Schattis Ehrenrettung: Er schreibt die Sprüche wirklich nicht selbst! )

Vielleicht kann man hier auch eine Ursache finden, wenn es bei der Partnersuche nicht ganz so gut klappt wie erhofft. Mittlerweile haben wir Schatti “umerzogen”. Jetzt gibt es fernöstliche Weisheiten wie “Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe“. Schon besser! Aber die Kombination von Fernost mit der Sehnsucht nach Liebe hat Bezug zur Überschrift “Real Kanojo” und bietet fast schon die ideale Überleitung zur Erklärung.

Aber zunächst gilt es eine allerletzte Frage zu klären: Geht es noch ‘ne Nummer tiefer (als die Auto.de-Sprüche)?! Garantiert! Wir sind hier ja Weltmeister im Niveaulimbo. Und deswegen habe ich in den Untiefen des Webs gewühlt und ein neues Spiel aus Japan aufgetan. Real Kanojo heißt das Spiel. Kanojo?! Hört sich erstmal so ähnlich an wie die Lernspielplattform Scoyo. Naja, diese Assoziation ist schon gar nicht mal so falsch. Nur eben handelt es sich nicht um ein Lernspiel für Kinder sondern eher um eine Lernspiel für Männer. Das ganze geht in die Richtung “Wirklichkeit meets Fantasie”, die der Kinofilm “Lars und die Frauen” etwas auf die Schippe nimmt. Aber vielleicht ticken manche Japaner etwas anders. Immerhin essen sie auch Walfleisch, das mit Schwermetallen und Umweltgiften durch und durch verseucht ist. Das kann IMHO nicht ohne Folgen bleiben! Doch genug der Vorurteile gepflegt. Um was geht es bei Real Kanojo denn genau?

Real Kanojo heißt übersetzt “Wahre Freundin” und das ist Programm. Fortschrittlich wie die Japaner nun mal sind, unterstützt das Programm die neueste Computertechnik: 3D-Animationen und Face-Tracking. Zur Modellierung der imaginären Freundinnen wurde Motion-Capturing genutzt. Laut Marketingsprech soll so ein bisher unbekannter Grad an Realismus entstehen. Die Quintessenz des Ganzen, damit man eine Vorstellung vom Spiel bekommt? Winkt man seiner Freundin über eine Webcam zu, reagiert diese darauf. Außerdem kann man mit seiner virtuellen Freundin alles andere auch machen, was man mit einer echten sonst auch so machen würde: in der Nase bohren (?!!!), …, streicheln, …. Mehr will ich mir jetzt nicht ausmalen. Im Netz finden sich Hinweise darauf, dass man nur die entsprechenden Verrenkungen vor der Webcam machen muss und schon könnte die Post abgehen. Im weitesten Sinne ist Real Kanojo also eine Weiterentwicklung des Tamagotchis.
Sicherlich nichts für jeden, aber vielleicht für Super-Nerds eine nette Traingingsumgebungen, um ein paar Trockenübungen zu veranstalten.

Bevor diese Frage bei Bravo auftaucht, möchte ich sie ganz exklusiv unserem Dr. Sommer stellen: Lieber Dr. Sommer, was halten Sie von “Real Kanojo”? Kann das Spiel schaden?

Quellen: Real Kanojo: Die digitale Freundin; Real Kanojo: Love Plus war nur der Anfang …, Real Kanojo: Die “echte” Freundin für einsame Männer

Heckansichten von Sprücheklopfern

Wer jeden Tag auf Deutschlands Straßen unterwegs ist, sieht eine Menge Autos - auf Landstraßen vor allem von hinten. Man könnte meinen: “Kennste ein Autoheck, kennste alle!” Aber nein, so ist das nun auch wieder nicht. Es gibt Zeitgenossen, die “frisieren” ihre Heckansicht mit einem schicken Aufkleber oder Spruch. An die Chantales, Jaquelines, Kevins und Justins an Bord hat man sich ja bereits gewöhnt. Wer einen Fisch-Aufkleber mit dem Spruch “Jesus lebt!” vor sich herfahren sieht, weiß genau, dass vielleicht Jesus, Elvis und Michael Jackson es noch irgendwo auf einem einsamen Südsee-Atoll so richtig krachen lassen, dass der Fahrer vor einem aber definitv wie auf “rohen Eiern” fährt. Maximal 60 auf der Landstraße, 25 km/h innerorts.

Es gibt aber auch hin und wieder Sprüche, die fallen auf! Da kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
Heute morgen bin ich hinter solch einem Auto hergefahren. Da stand zu lesen: “Wer mit der Herde zieht, folgt nur den Ärschen.” Zugegeben, der ist deftig, hat aber durchaus etwas philosophisches! Und auch der alte Feuerwehr-Spruch “Überholen Sie nur, wir schneiden Sie raus!” sollte ab und an als Mahnung aufgefasst werden. Weitere Sprüche, die mir besonders gut gefallen sind die nachfolgenden:

  • Folgen Sie mir nicht, ich hab mich auch verfahren.
  • Vor dem Unfall war ich ein Maxi! (Aufschrift auf einem Mini)
  • Der Hubraum eines Autos sollte nie den des Gehirns des Fahrers übersteigen!
  • Hier arbeiten 360 Pferde und ein Esel lenkt!
  • Alt aber bezahlt! (Könnte auf meinem prangen!)
  • Mein Auto lebt! Es qualmt, es säuft und manchmal bumst es auch.
  • Wenn ich groß bin, werde ich ein Ferrari (An einem Fiat Chinquecento ist das fast schon niedlich.)
  • Bitte keine Werbung einwerfen.
  • Fahre niemals schneller als Dein Schutzengel fliegen kann.
  • An dieser Beule zerschellte ein LKW!

Wer hat schon weitere gelesen? Bitte die Kommentarfunktion für Ergänzungen nutzen!

Ein Glücksritter & Held mit 6 Beinen stellt Autodiebe

Urteil für diese: Pech gehabt!

Um es mit den Worten Martin Luthers zu sagen “Ich stehe hier und kann nicht anders …”. Ich MUSS diesen Artikel schreiben, obwohl ich eigentlich nach meiner auf H1h2h3.de verordneten Link-Diät noch immer etwas schmolle. Aber ich habe nunmal ein Faible für Geschichten mit “Tieren & Autos”. Und wenn sich da etwas ereignet, dass mir zu Ohren kommt, kann ich gar nicht anders. Ich muss darüber hier berichten.

Lange Rede, kurzer (Un-)Sinn(?!). Ich breche hiermit mein selbstverordnetes “Schweigegelübde”:

Es begab sich diese Woche, dass ein kleiner Krabbler zwei Autodiebe stellte. Ihr glaubt, dass gibt’s nur im Animationsfilm oder bei Spiderman?! Weit gefehlt! Der Fall trug sich fast hier um die Ecke - nämlich in Dresden - zu:

Marienkäfer (Bild von Pixelo.de/Kurt F. Domnik)Ein kleiner rot-gepunkteter Marienkäfer suchte sich in einem Dresdner Lokal ein nettes Plätzchen zum Überwintern. Eine Mitarbeiterin fand ihn und wollte das angeblich Glück bringende Insekt ausquartieren. Ganz Tierfreund wurde der Marienkäfer vorsichtig vor die Tür gebracht und dort wieder ausgewildert.
Allerdings fielen der jungen Frau zwei Männer auf, die sich verdächtig an einem Auto zu schaffen machten. Schnell wurde die Polizei alarmiert. Die Frau konnte den Beamten nicht nur eine Personenbeschreibung liefern, sondern auch mitteilen, dass die zweiköpfige Diebesbande in die Straßenbahnlinie 8 eingestiegen war. Dadurch gelang eine schnelle Ergreifung der Diebe. Diese hatten als Beute zwar nur eine Handyschale “ergattert”, dafür aber mit 1,5 bzw. 1,7 Promille definitiv zu tief ins Glas geschaut.
Jetzt müssen sich die beiden 19- und 20-Jährigen wegen schweren Diebstahls verantworten - unter anderem auch wegen eines kleinen Marienkäfers, der sich den falschen Platz für seinen Winterschlaf ausgesucht hatte. Was für ein Happy End - außer für die beiden Langfinger!

Quelle: Polizei.Sachsen.de: Marienkäfer wurde Einbrecher-Duo zum Verhängnis, Identität nach Öffentlichkeitsfahndung geklärt u.a., Bild von Kurt F. Domnik/Pixelio

Kurioses von den Straßen

So, in meiner Artikelwatchlist sind drei kuriose Meldungen aufgelaufen, die eigentlich etwas fürs Blog sind. Deswegen folgen Sie hier in loser Aufzählung.

1. Abschleppwagen fährt in Swimmingpool - zwei Handys sind schuld.

Gleichzeitiges Telefonieren und SMSen brachte dem Fahrer eines Abschleppwagens in den USA ein unfreiwilliges Bad ein. Durch ein leichtes Aufmerksamkeitsdefizit - verursacht durch die “kleine Ablenkung” zwei Handys bedienen zu müssen - rammte der Chevrolet-LKW ein anderes Auto, durchbrach einen Zaun, schrammte an einem Haus entlang und beendete schließlich die Abschleppfahrt in einem Swimmingpool in Lockworth (Bundesstaat New York). Einen zusätzlichen Unfallwagen hatte er darüber hinaus noch huckepack. An ihm entstand kein weiterer Schaden.

Trotz allem ging der Unfall für die Beteiligten relativ glimpflich aus. Die Fahrerin des gerammten Autos erlitt lediglich eine leichte Kopfverletzung. Ihre kleine Nichte kam mit Schrammen davon.

Die Polizei knöpfte sich den 25jährigen Fahrer jedoch ordnetlich vor. Er wird angezeigt wegen rücksichtslosem Fahren, Telefonieren am Steuer und zu dichtem Auffahren. 3 Dinge auf einmal - sowas gibt’s sonst nur in Kinderüberraschung! ;-)

Quelle:
Spiegel.de (31.07.2009): Mit zwei Handys am Steuer: Abschleppwagen landet im Swimmingpool


2. Polizisten liefern sich heiße Verfolgungsjagd - mit einem angetüdelten Rollstuhlfahrer

Ein betrunkener Rollstuhlfahrer sorgte in Bielefeld für Aufregung. Der 44jährige Fahrer war den Beamten schon mehrfach wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgefallen. Und als er den Beamten mal wieder über den Weg fuhr, wollten diese eine Standardkontrolle machen.
Doch da hatten die Polizisten die Rechnung ohne den Rolli-Fahrer gemacht. Dieser bog flugs auf den Fußgängerweg ab und gab Gas. Einem fixen Beamten gelang es noch, sich am Rollstuhl festzuhalten. Doch der “Krankenfahrtstuhl-Fahrer” gab Gas und vollzog heftige Lenkbewegung. Bei Tempo 25 (!!! wusste gar nicht, dass diese Gefährte solche Geschwindigkeiten erreichen können. Wird wohl getunt und tiefergelegt gewesen sein!) wurde der Polizist buchstäblich “abgeschüttelt”, da zusätzlich auch noch der Gepäckkoffer “abgeworfen” wurde. James Bond lässt grüßen! Der Polizist landete unsanft auf dem Bielefelder Asphalt.

Für den Rollstuhlfahrer hatte die Sache dennoch kein Happy-End. Da die Polizisten seine Adresse kannten, wurde er kurzerhand dort festgenommen, um eine Blutprobe abnehmen zu lassen. Diese ergab wohl etwas mehr als maximal erlaubten 0,5 Promille. Jedenfalls ist es dem Rolli-Fahrer jetzt vorerst verboten, einen Elektro-Rollstuhl zu steuern.

Quelle:
Spiegel.de (05.08.2009): Bei Tempo 25 : Polizisten jagen betrunkenen Rollstuhlfahrer


3. Ich glaub, mich tritt ein Pferd …

So oder so ähnlich muss es einem israelischen Autofahrer durch den Kopf geschossen sein, als ihm mitten auf der Fahrbahn mehrere Pferde entgekamen. Denn auf einer israelischen Autobahn sind buchstäblich die Pferde durchgegangen. Vielleicht wollten Sie auch einfach nur eine kleine Spritztour machen. Allerdings waren die Tiere als “Geister”-Galoppierer - nämlich entgegen der Fahrbahn - unterwegs.

Zwei Pferden gelang es noch dem Auto auszuweichen. Das dritte - wohl besonders ungestüm - wollte mit einem beherzten Satz über das Auto springen. Doch es gelang ihm nicht. Vielmehr landete das Ross in der Frontscheibe. Es schlitterte über das Auto drüber und galopppierte am Ende unverletzt weiter. Auch der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Lediglich die Windschutzscheibe war hinüber.

Quelle:
Shortnews.de (05.08.2009): Wildpferd sprang in fahrendes Auto - Pferd und Fahrer wohl auf

Die IAA 2009 …

… wirft ihre langen Schatten voraus

Jeder Autoliebhaber weiß, dass die IAA bekanntlich die internationale Automobil-Ausstellung ist und aller 2 Jahre in Frankfurt am Main stattfindet.  In diesem Jahr ist die IAA nach der AMI in Leipzig die 2. automobile Großveranstaltung in Deutschland. Das Datum 17. bis 27. September 2009 sollte sich jeder Autovernarrte rot in seinem Kalender anstreichen. Denn in diesem Zeitraum öffnet die 63. IAA ihre Pforten. Das diesjährige Motto lautet: “Erleben, was bewegt“.

Bereits die AMI stand im Schatten der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Probleme der Automobilkonzerne beim Absatz ihrer Produkte. Da es trotz der Abwrackprämie immer noch wenig Licht am Horizont gibt, hat sich auch die Stimmung in der Branche seit dem Frühjahr nicht wesentlich aufgehellt. Obwohl die Messe-Verantwortlichen - allen voran Herr Wissmann (seines Zeichens Präsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V.) - fleißig Optimismus verbreiten, haben einige Branchengrößen wie Honda, Daihatsu, Nissan oder Continental ihre Teilnahme abgesagt. Dennoch werden unter den 900 Messeausstellern 60 Automarken vertreten sein. Chevrolet hat zunächst abgesagt, in den letzten Tagen kam jedoch die Mitteilung, dass der Konzern nun doch auf der IAA vertreten ist und dort den Chevrolet Spark präsentiert. Viele weitere Autobauer haben weitere Neuheiten angekündigt. So wird z. B. der

der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Allein, um einen ersten Blick auf die neuen Modelle zu erhaschen, werden wieder viele Autoverrückte nach Frankfurt am Main pilgern, um das Automesse-Flair einzuatmen, den blitzenden Chrom zu fühlen und die sexy Messegirls zu bestaunen. (Reihenfolge kann im Einzelfall auch variieren z. B. von hinten nach vorn ;-).)

Im Kielwasser der IAA gibt es wieder viel zu tun. Messehostessen müssen geschult werden, damit sie auf Nachfrage, die Vorzüge der Modelle erläutern können. Servicekräfte haben die pompösen Messestände aufzubauen, Techniker müssen u. a. die Lichtinstallationen einrichten, damit die Modellstudien und Concept Cars im rechten Licht erstrahlen. Ganz zum Schluss müssen die Putzkolonnen dafür sorgen, dass alles blitzt und blinkt. Und so gibt es doch noch ein Happy End für die gebeutelte Autoindustrie. Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige wird im Glanz seiner Produkte erneut erstrahlen. In diesem Sinne: Auf zur IAA nach Frankfurt - natürlich stilecht im Auto.